Bauingenieurinnen planen, berechnen und organisieren Hoch- und Tiefbauprojekte. Im Hochbau entstehen Gebäude oberhalb der Geländelinie, im Tiefbau Infrastruktur wie Straßen, Brücken, Tunnel oder Wassernetze. Dazu gehören Bereiche wie Bauinformatik, Sanierung, Baustoffkunde und Umweltthemen. Aktuell gewinnen vor allem nachhaltiges und klimagerechtes Bauen sowie die Digitalisierung an Bedeutung: Mit Building Information Modeling (BIM) werden Gebäude zuerst digital geplant, bevor sie auf der Baustelle entstehen. So tragen Bauingenieurinnen dazu bei, dass unsere Städte und Infrastruktur sicher, ressourcenschonend und zukunftsfähig bleiben.
Bauingenieur*innen übernehmen oft leitende Funktionen in Bauteams. Mit Wissen aus Physik und Statik berechnen sie Konstruktionen und machen Gebäude sicherer und energieeffizienter.
Der Einstieg erfolgt über eine Bau-HTL oder ein Bachelorstudium im Bereich Bauingenieurwesen, danach ist ein Master möglich. Absolvent*innen einer Bau-HTL können sich Teile des Studiums anrechnen lassen.
In Bauunternehmen, Ingenieurbüros oder Behörden. Auch eine Selbstständigkeit als Sachverständige*r oder eine Spezialisierung auf Vertragswesen und Finanzierung ist möglich.