Elektroingenieurinnen planen und entwickeln alles, was mit elektrischer Energie funktioniert: von Stromnetzen und Photovoltaikanlagen bis zu Mikrochips und Sensoren. Elektronikerinnen bauen, prüfen und warten elektronische Geräte, Bauteile und Anlagen. Immer wichtiger werden Embedded Systems, also kleine Computer in Geräten, und Künstliche Intelligenz, etwa in smarten Sensoren oder bei der vorausschauenden Wartung.
Die Bereiche reichen von Energie- und Gebäudetechnik über Automatisierung und Robotik bis zu Chipentwicklung, E-Mobilität und Telekommunikation. Elektroingenieurinnen arbeiten meist im Büro oder Labor und entwickeln neue Produkte. Elektronikerinnen sind vor Ort bei Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur.
Elektronik und Elektrotechnik sind Modullehrberufe mit verschiedenen Schwerpunkten. Alternativ führt eine HTL oder Fachschule in den Beruf. Elektroingenieur*innen studieren z. B. Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik oder Hardware-Software-Design. Mit einer Lehre und der Berufsreifeprüfung ist später auch ein Studium möglich.
Elektrofachkräfte sind gefragt: Mehrere Elektroberufe stehen 2026 auf der österreichischen Mangelberufsliste. Energiewende, E-Mobilität und Digitalisierung sorgen für stabile Zukunftsaussichten. Mit Erfahrung und Weiterbildung, etwa Werkmeisterschule oder Befähigungsprüfung, sind Führungsaufgaben, Lehrlingsausbildung oder Selbstständigkeit möglich.