Lebensmitteltechnolog*innen beschäftigen sich mit der technischen Herstellung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Getränken und Zusatzstoffen und analysieren deren Zusammensetzung. Sie entwickeln auch neue Lebensmittel, beschäftigen sich mit Rohstoffen und Produktqualität und kennen lebensmittelrechtliche und ernährungsphysiologische Kriterien.
Lebensmitteltechnolog*innen arbeiten im Team unter anderem mit Expert*innen aus der Verfahrenstechnik. Ihre Arbeit findet im Labor, im Büro oder in Produktionshallen statt. Sie können aber auch im Einkauf, Marketing und Vertrieb von Rohstoffen und Produkten beschäftigt sein.
In Oberösterreich können angehende Lebensmitteltechnolog*innen beispielsweise die HTL für Lebensmitteltechnologie, Getreide- und Biotechnologie in Wels oder eine HTL für Chemie besuchen. Später gibt es die Möglichkeit, über ein Bachelorstudium in die Lebensmitteltechnologie und Ernährung einzusteigen und sich im Master weiter zu spezialisieren. Studierende erwerben beispielsweise naturwissenschaftliche Grundlagen wie Biologie und Lebensmittelchemie, aber auch Kenntnisse in der industriellen Lebensmittelproduktion, der Ernährungslehre oder im Bereich der Nährwertberechnungen.
Lebensmitteltechnolog*innen entwickeln, leiten und verbessern die Produktion von Lebensmitteln. Sie können beispielsweise in der Forschung und Entwicklung neuer Lebensmittel oder in der Qualitätskontrolle arbeiten. Sie überwachen auch den Einfluss von technologischen Maßnahmen auf die Produktqualität. Außerdem beschäftigen sie sich mit Haltbarmachung und Verbesserung von Lebensmitteln.