Innovative Technologien für hocheffiziente und nachhaltige Medizinprodukte. Dazu zählen beispielsweise Computertomographen, die mit geringer Strahlendosis arbeiten, oder besonders langlebige Herzschrittmacher. Die personalisierte Medizin ist dabei der Motor für den Schrittmacher Medizintechnik. Bionische Prothesen, assistierende Robotertechnologien und künstliche Intelligenz helfen der Medizin täglich aufs Neue, Menschen erfolgreich zu behandeln. Die genannten Themen stehen aber nur stellvertretend für die Fülle an technischem Know-how, welche die Medizintechnikerinnen Tag für Tag den Ärztinnen zur Verfügung stellen.
Die „eine“ Arbeitswelt für Medizintechnikerinnen gibt es nicht, es handelt sich eher um eine bunte Vielfalt an Arbeitswelten. Je nach Spezialisierung arbeiten Medizintechnikerinnen in Design- und Entwicklungsumgebungen, in Laboren oder auch direkt in Krankenhäusern, wo sie neue Medizinprodukte entwickeln oder erproben oder Mediziner*innen in der Anwendung hochkomplexer technischer Geräte unterstützen.
Ingenieur*innen für Medizintechnik werden an Hochschulen in Bachelor- und darauf aufbauenden Masterstudien ausgebildet. Insbesondere im Masterstudium können dabei Schwerpunkte gesetzt werden, die mit der angestrebten beruflichen Tätigkeit zusammenhängen. Das Berufspraktikum im Bachelorstudium erlaubt einen spannenden Einblick in die praktische Arbeitsumgebung. Auch ein anschließendes Doktoratsstudium und der Einstieg in die Forschung und Entwicklung sind dann möglich.
So vielfältig wie die Themen sind auch die möglichen Berufsfelder in der Medizintechnik. Ein ganz wichtiger Bereich sind das Design und die Entwicklung von neuen Medizinprodukten, hier ist der „Forscherinnengeist“ gefragt. Im Produktmanagement und im technischen Vertrieb sorgen Medizintechnikerinnen dafür, dass jene Medizinprodukte auf den Markt kommen, welche die Ärztinnen auch wirklich benötigen. Sogenannte Applikationsspezialistinnen sind Ingenieurinnen, die gerne mit Menschen arbeiten. Sie schulen Ärztinnen, Therapeutinnen oder Pflegepersonal im Umgang mit Medizinprodukten ein und nehmen Verbesserungsvorschläge auf. In Krankenhäusern sorgen Medizintechnikerinnen für einen sicheren Betrieb aller medizinischen Geräte.