In der Mikrobiologie beschäftigt man sich mit Mikroorganismen, also Lebensformen, die nicht mit freiem Auge sichtbar sind. Es geht um den Aufbau, die Vermehrung, die Genetik und die Auswirkungen von Mikroorganismen auf Menschen und Tiere. Mikroorganismen können beispielsweise Algen, Pilze, Einzeller, Bakterien und Viren sein.
Mikrobiologinnen* und Mikrobiologen verwenden die nutzbringenden Eigenschaften der Mikroorganismen in der Medizin, Pharmazie und Biotechnologie. Dafür arbeiten sie im Team mit Expert*innen aus den jeweiligen Bereichen. Ihre Arbeit spielt sich zwischen Büro und Labor ab.
Die Mikrobiologieausbildung beginnt mit einem Studium, wie beispielsweise Biologie oder Molekulare Mikrobiologie. Die Ausbildung ist interdisziplinär und erfordert analytisches Denkvermögen und gute Beobachtungsgabe.
Mikrobiolog*innen können in pharmazeutischen Unternehmen, in der Medizin, beispielsweise in der Diagnostik, in der Lebensmittelindustrie, oder in der Forschung und Entwicklung arbeiten. Sie können aber auch bei Artenschutzprogrammen in der Tier- und Pflanzenwelt oder im Natur- und Landschaftsschutz arbeiten.