Prozessingenieur*innen arbeiten an der Optimierung technischer Prozesse in einem Unternehmen, führen Verbesserungsprojekte durch und vertreten diese vor dem Unternehmensmanagement. Sie analysieren bestehende Prozesse und leiten gegebenenfalls Maßnahmen zur Prozessverbesserung ab. Sie leiten Prozessteams und sind für die Schulung und Ergebnisse ihrer Teams verantwortlich. Als Validierung wird der Beweis bzw. die Beweisführung verstanden, dass beispielsweise Prozesse und Systeme funktionieren und alle Anforderungen erfüllen. Validierungsingenieur*innen bringen diesen Beweis in dem sie beispielsweise Produktionsprozesse, Software oder Maschinen testen und die Ergebnisse berichten. Treten Fehler oder Abweichungen von den erwarteten Ergebnissen auf, beurteilen sie den Einfluss und die Auswirkungen auf die Produktion, die Sicherheit der Mitarbeiter*innen, etc.
Prozess- und Validierungsingenieur*innen kennen den Aufbau und die Anwendung verschiedener Prozesse des Unternehmens und können diese durch eine analytische Denkweise herunterbrechen. In ihrem Arbeitsalltag haben sie Führungsverantwortung und arbeiten mit Projektmanagementmethoden, um Kontroll- oder Verbesserungsprojekte durchzuführen. Sie schulen und begleiten ihre Mitarbeiter*innen bei der Aufnahme neuer Prozesse in den Arbeitsalltag und überwachen ihre Sicherheit. Außerdem arbeiten sie eng mit dem Qualitätsmanagement zusammen.
Die Ausbildung zum*zur Prozess- oder Validierungsingenieur*in erfolgt über einen akademischen Abschluss in Studiengängen aus verschiedenen technischen Fachrichtungen wie beispielsweise Verfahrenstechnik, Bio- und Umwelttechnik, Lebensmitteltechnik etc.
Nach einem technischen Studium und/oder einigen Jahren Berufserfahrung nach einem HTL Abschluss es möglich Prozess- oder Validierungsingenieur*in zu werden. Sie sind Expert*innen in ihrem Bereich und können deshalb die benötigten Prozesse aus der Praxis verstehen und optimieren. Sie sind auf dem Jobmarkt gefragte Teamplayer*innen, mit guten planerischen und kommunikativen Fähigkeiten.